Hefner-Alteneck-Grundschule und Hefner-Alteneck-Mittelschule
Hefner-Alteneck-Grundschule                undHefner-Alteneck-Mittelschule

Aschaffenburg 01.03.2021

 

 

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,

 

anbei finden Sie aktuelle Änderungen zum Infektionsschutzgesetz zu Ihrer Information.

 

 

Schreiben zur Änderung des Vollzugs des Infektionsschutzgesetzes

 

Aufgrund der Virusmutationen ist die Möglichkeit einer Freitestung nicht mehr vorgesehen und eine grundsätzliche Quarantäne von 14 Tagen aller KP1 (Kontaktpersonen 1) bestimmt worden. Die Einordnung KP1/KP2 führt nach wie vor das Gesundheitsamt vor Ort durch, auch geimpfte Personen der KP1 müssen in Isolation.

 

1. Quarantäne für Kontaktpersonen der Kategorie 1


Entsprechend der angepassten Empfehlung des Robert Koch-Instituts (RKI) vom 16.02.2021 zum Kontaktpersonenmanagement gilt ab sofort, dass sich alle KP 1 unverzüglich für mindestens 14 Tage häuslich absondern müssen (Quarantäne). Die Möglichkeit einer Quarantäneverkürzung durch einen negativen SARS-CoV-2-Test ab Tag 10 entfällt. Dies gilt unabhängig vom Verdacht auf oder dem Nachweis von einer Infektion mit einer VOC beim Quellfall. Die Quarantäne endet, wenn ein 14 Tage nach dem letzten relevanten Kontakt durchgeführter Test (Antigenschnelltest oder PCR-Test) ein negatives Ergebnis zeigt, mit dem Vorliegen eines negativen Ergebnisses dieser Abschlusstestung (siehe (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontakt-person/Management.html).

 

Auch nach vollständiger Impfung der KP 1 ist eine Quarantäne erforderlich.

 

 

2. Quarantäne von Kontaktpersonen der Kategorie 1 (KP 1) und Quarantäne bei SARS-CoV-2-Infektionen im schulischen Umfeld


Die bisherige Kohortenisolation im schulischen Umfeld mit einer Testung an Tag 5 wird nicht fortgeführt. Die entsprechenden Passagen im GMS „Umsetzung der Hotspot- und Kontrollstrategie im Schulbereich“ vom 02.12.2020 (Az. G54a-G8390-2020/4449-8) verlieren ihre Gültigkeit.


In die neuen Vorgaben sind Empfehlungen des RKI sowie der am 08.02.2021 herausgegebenen, ersten S3-Leitlinie der Arbeitsgemeinschaft der wissenschaftlich-medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) „Maßnahmen zur Prävention und Kontrolle der SARS-CoV-2-Übertragung in Schulen – Lebende Leitlinie“, Register-Nr. 027 – 076 eingeflossen (vgl. https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/027-076.html).


2.1 Vorgehen bei einem bestätigten COVID-19-Fall bei einer Schülerin bzw. einem Schüler oder einer Lehrerin / einem Lehrer in einer Schulklasse sowie weiterem Schulpersonal


Für die Kontaktpersoneneinstufung im schulischen Umfeld ist ab sofort grundsätzlich eine Risikoermittlung durch das zuständige Gesundheitsamt erforderlich. Unter Berücksichtigung der Empfehlungen des RKI zum Kontaktpersonenmanagement nimmt das Gesundheitsamt eine Einstufung der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte und ggf. weiteren Schulpersonals in die Kategorien Kontaktpersonen 1 oder 2 vor.
Wird eine Infektion mit SARS-CoV-2 bei einer Schülerin oder einem Schüler – ggf. im Nachgang zu einem Schnelltest – mittels PCR nachgewiesen, so sind alle Angehörigen der gesamten Klasse bzw. des Kurses oder der Lerngruppe – also alle Personen(-gruppen), zu denen eine relevante Exposition (> 30 Minuten, in einem nicht ausreichend belüfteten Raum) bestand, als Kontaktpersonen der Kategorie 1 (KP 1) zu betrachten und entsprechend zu verfahren (sofortige Anordnung von Quarantäne bzw. von Isolation bei bestehender Symptomatik). Für die Lehrkräfte und weiteres Schulpersonal erfolgt jeweils eine individuelle Risikoermittlung.

 

Als KP 1 eingestufte Schülerinnen und Schüler bzw. Lehrkräfte müssen sich unverzüglich für mindestens 14 Tage häuslich absondern (Quarantäne). Es gelten die unter Punkt 1 (Quarantäne für Kontaktpersonen der Kategorie 1) genannten Vorgaben.

 

 

Bitte beachten Sie auch das unten beigefügte Schreiben.

 

 

Hermann Ertl (Rektor)

Vollzug des Infektionsschutzgesetzes vom 25.02.2021
baymbl-2021-151-1.pdf
PDF-Dokument [213.3 KB]

Handreichung des Gesundheitsamtes Aschaffenburg

 

COVID-19-FALL IN GEMEINSCHAFTSEINRICHTUNGEN

INFORMATIONEN FÜR ELTERN

 

Sehr geehrte Eltern/Erziehungsberechtigte,

 

im Folgenden haben wir Ihnen eine Handreichung für den Fall einer SARS-CoV-2 positiv getesteten Person in einer Gemeinschaftseinrichtung zusammengestellt. Diese Handreichung soll Sie über den Ablauf informieren.

 

Kategorisierung der anwesenden Personen

Wird dem Gesundheitsamt eine positiv auf SARS-CoV-2 getestete Person in einer Gemeinschaftseinrichtung gemeldet, fordert das Gesundheitsamt eine Liste der Kontaktpersonen dieser Person in der Einrichtung an und ermittelt die Kontaktpersonen der Kategorie 1 nach den Vorgaben des RKI (Robert-Koch-Institut)/StMGP (Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege). Anschließend erfolgt eine zeitnahe Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt mit allen genannten Personen. Bei einer großen Anzahl von gemeldeten Personen kann dies einige Zeit in Anspruch nehmen.

 

 

Kontaktpersonen 1. Grades

Wird der Kontakt einer Person zu der infizierten Person durch das Gesundheitsamt als eng im Sinne der jeweils gültigen Empfehlungen/Vorgaben des RKI /StMGP eingestuft, ist diese Person eine Kontaktperson 1. Grades (sog. „KP1“). Entscheidend hierbei ist der Kontaktgrad (Dauer, eingehaltener Abstand, äußere Bedingungen wie geöffnete Fenster, etc.).

Kontaktpersonen 1. Grades müssen sich für 14 Tage ab dem letzten Kontakt zur infizierten Person isolieren. Diese Einstufung wird den jeweiligen Personen durch unsere Mitarbeiter/innen mitgeteilt und die sich hieraus ergebenden Konsequenzen erläutert.

KP1 haben aufgrund des engen Kontaktes ein erhöhtes Infektionsrisiko, allerdings ist keinesfalls sicher, dass sie sich ebenfalls infiziert haben. Je nachdem, wie lange der Risikokontakt zurückliegt, werden durch das Gesundheitsamt Abstrichuntersuchungen angeordnet. Die Termine und die Ergebnisse der Abstrichuntersuchung bekommen sie mitgeteilt. Die Quarantäne endet, wenn ein frühestens 14 Tage nach dem letzten relevanten Kontakt durchgeführter Test (Antigenschnelltest oder PCR-Test) ein negatives Ergebnis zeigt, mit dem Vorliegen eines negativen Ergebnisses dieser Abschlusstestung. In einer Einzelfallentscheidung wird ggf. auch eine zusätzliche Testung am Tag 5-7 nach letztem Risikokontakt erforderlich. Zudem gelten die Quarantäneverpflichtungen auch für bereits geimpfte Personen.  

 

Haushaltsangehörige einer Kontaktpersonen

1. Grades

Sollte eine Person als KP1 eingestuft werden, sind dessen Haushaltsangehörige keine Kontaktpersonen und unterstehen keiner Isolationspflicht, können weiter zur Schule, in andere Gemeinschaftseinrichtungen oder zur Arbeit gehen. Eine Bescheinigung für den Arbeitgeber für ein Elternteil zur Beaufsichtigung des Kindes kann bei Bedarf zum Quarantäneende übers Ordnungsamt veranlasst werden. Wenn Sie diese Bescheinigung benötigen, wenden Sie sich bitte an Ihre Einrichtung, die uns die Informationen gesammelt weiterleitet.

 

Abstrichuntersuchung

Das Gesundheitsamt trifft nach Beurteilung der Lage die Entscheidung über eine mögliche Reihentestung der Kontaktpersonen. Hierbei können sowohl Mitarbeiter/innen, externe Mitarbeiter, als auch alle Kinder zur Testung eingeladen werden.

 

 

 

Entscheidung über eine vorübergehende Schließung der Einrichtung

Die Entscheidung über eine eventuelle vorübergehende Schließung der Einrichtung bzw. Aussetzung des Betreuungsbetriebs trifft das Gesundheitsamt unter Beteiligung der Einrichtungsleitung.

Einflussfaktoren hierauf sind die aktuelle Lage, die Anzahl der (bereits) positiv getesteten Personen, die Anzahl der sich in Isolation befindlichen Personen (Kinder, Erzieher/innen etc.) mit Status KP1 oder symptomatische Verdachtspersonen.

 

 

Sollten Fragen offen sein, wenden Sie sich gerne an uns, siehe „Kontaktdaten Gesundheitsamt“.

 

Kontaktdaten Gesundheitsamt

 

Sie können uns wie folgt erreichen:

 

Service-Telefon: 06021/394-889

  • Montag und Mittwoch                             8 – 16 Uhr
  • Dienstag und Donnerstag                       8 – 17 Uhr
  • Freitag                                                         8 – 12 Uhr

 

Dieses Merkblatt darf nur im Original verwendet werden.

Änderungen sind nicht zulässig!

Diese Ausführungen können nicht vollständig und abschließend die gesamten Vorschriften des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) wiedergeben und erheben somit keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie entbinden keineswegs die verantwortlichen Personen sich über aktuell geltenden Rechtsvorschriften ausreichend zu informieren und diese zu beachten.

 

 

Hier finden Sie uns

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und

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Bavariastraße 39

63743 Aschaffenburg

 

Telefon: 06021 970129

Fax: 06021 970086

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